Turnhallenabriss Emmerke 2012

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2012_Turnhallenabriss
Zur Fotostrecke von Michael Sinai bitte auf das Bild klicken! 

Jetzt kam der große 46-Tonnen-Bagger der beauftragten Abrissfirma aus Baunatal und leistete, gesteuert durch den Mitarbeiter Frank Grebe, ganze Arbeit beim Abriss der Schulsporthalle. Die Kinder der nahegelegen Kindertagesstätte waren aus sicherer Entfernung ständige Beobachter der Baggerarbeiten.

Die Turnhalle, gebaut in den Jahren 1962-1963 gehört nun nach fast 50-jähriger Nutzung der Vergangenheit an. Die vorliegende örtliche Chronik sagt aus, dass der Bau damals 350.000 DM gekostet hat. Die Halle an der Max-Seeboth-Straße wurde einst intensiv für den Schulsport genutzt, denn die Emmerke Mittelpunktschule besuchten damals auch die Mädchen und Jungen aus Groß- und Klein Escherde sowie Sorsum. Der Schul-Zweckverband wurde 1972 aufgelöst. Danach war es nur noch eine Grundschule der Klassen eins bis vier.

Der Sportverein Emmerke nutzte die Sporthalle für die Turnsparte sowie für den Trainings- und Punktspielbetrieb der sehr erfolgreichen Tischtennisabteilung. In der Halle fanden in den Jahren auch eine Veranstaltung der Volksbank Geschäftsstelle Emmerke sowie Jubiläumsfeiern der Kolpingsfamilie (40 Jahre) und der Turnsparte sowie eine Konzertveranstaltung des Männergesangvereins Sankt Martinus Emmerke statt. Hierfür waren damals aber zum Schutz des Fußbodens aufwendige Abdeckungsmaßnahmen nötig. Soweit ein kleiner Ausflug in die Geschichte der Sporthalle, in der viele Jahrgänge ihre ersten eigenen sportlichen Neigungen herausfanden sowie Erfolge und Niederlagen erlebten.

Nach intensiven aufschlussreichen Untersuchungen entschieden sich Rat und Verwaltung in diesem Jahr zweckmäßigerweise für einen 1,2 Millionen-Euro teuren Neubau (diese Zeitung berichtete) und nicht für eine Sanierung. Die entstandene Baulücke wird mit einer modernen Einfeld-Schulsporthalle wieder geschlossen und bebaut. Schulkinder und Vereinssportler hoffen gemeinsam, dass im kommenden Jahr der Neubau schnell fertig gestellt wird, um wieder in die Halle sportlich einziehen zu können.
Text und Fotos: Michael Sinai

 

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